Gerd Sorg

 

Gerd Sorg wurde am 7. Juli 1941 in Langenberg/Rhld. (jetzt Velbert) geboren und studierte an der Folkwang-Hochschule Essen bei Siegfried Reda und Heino Schubert Komposition, bei Karl Linke
Chor-Orchesterdirektion und Klavier bei Ottilie Brabandt.

Mit 21 Jahren übernahm er seinen ersten Chor und ist seit 1962 Berufschorleiter namhafter Chöre in NRW. Im Alter von 23 Jahren wurde er Mitglied im Fachverband Deutscher Berufschorleiter,
dem er auch mehrere Jahre als Vorstandsmitglied angehörte.

1972 verlieh ihm der Verband den Titel Musikdirektor FDB, nachdem ihm bereits 1971 die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Chorverbände mit dem Chordirektor ADC ausgezeichnet hatte.
Von 1964 -1986 war er Musiklehrer an der Realschule in Velbert-Neviges. Große Chor-Orchesterkonzerte dirigierte Gerd Sorg u. a. in der Mercatorhalle Duisburg, Oetkerhalle Bielefeld, im Saalbau Essen, in der Konzertaula Kamen, sowie im Gewandhaus Leipzig. In bedeutenden Domen und Kathedralen gab er mit seinen Chören unvergessliche geistliche Konzerte. Konzertreisen führten Gerd Sorg u. a. nach Ungarn, Italien, Benelux, Frankreich, England, Tschechien, USA, Kanada und Russland.

Als Komponist werden seine Werke von namhaften Chören und Ensembles, national und international, in Konzerten und Wettbewerben aufgeführt. In Moskau wurden mehrere
seiner Stücke in ein Musik-Lehrbuch für Kinder aufgenommen. Das berühmte Vokalensemble ALEKO, St. Petersburg, produzierte das „Ave Maria“ auf CD. Der Kinder- und Jugendchor
der Dresdner Philharmonie errang bei internationalen Chorwettbewerben 1. Preise mit Werken von Gerd Sorg. Tonträger- und Rundfunkproduktionen entstanden und entstehen weltweit (u. a. in Kanada, Kasachstan, Lettland, Japan, Neuseeland, Russland, Slowakei, Südafrika, Österreich, Schweden und in der Schweiz).
Die CD "Gerd Sorg - ein Komponistenportrait" wurde von der Jugendkantorei Hösel
(2. Preisträger beim Palestrina- und Orlando di Lasso Wettbewerb

 
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